Druck-ABC Glossar – Druckbegriffe von A bis Z einfach und verständlich erklärt. In diesem Nachschlagewerk findest du kompakte und praxisnahe Erklärungen zu zentralen Fachbegriffen aus Drucktechnik, Farbmanagement, Druckdaten, Papierarten und Produktionsprozessen. Das Druck-ABC unterstützt Einsteiger, Grafikdesigner und Profis in der Druckvorstufe dabei, Fachbegriffe schnell zu verstehen und sicher in der Praxis anzuwenden – von der Druckdatenerstellung bis zum fertigen Printprodukt. Tipp: Wählen Sie unten einen Buchstaben, um direkt zu allen Druckbegriffen mit diesem Anfangsbuchstaben zu springen – so finden Sie gesuchte Fachbegriffe schnell und ohne langes Scrollen.
In diesem Abschnitt finden Sie zentrale Fachbegriffe aus dem Druckbereich mit dem Anfangsbuchstaben A. Die Definitionen unterstützen beim Verständnis von Druckvorstufe, Farbmanagement und der korrekten Erstellung druckfähiger PDF-Daten. Weitere Grundlagen finden Sie in unserem Ratgeber zur Druckdatenerstellung.
Die additive Farbmischung beschreibt die Bildung von Farben im RGB-Farbraum, wie er bei Monitoren, Displays und Digitalkameras verwendet wird. Sie ist ein wichtiger Bestandteil des Farbmanagements, da Drucksysteme im CMYK-Farbraum arbeiten und Farbwerte bei der Konvertierung entsprechend angepasst werden müssen. Zur Detailseite Additive Farbmischung
Unter Akzidenzdruck versteht man die Produktion variabler Drucksachen wie Flyer, Broschüren oder Visitenkarten. Diese Produkte werden je nach Auflage im Digital- oder Offsetdruck gefertigt und sind ein zentraler Bestandteil von Marketing- und Geschäftskommunikation.
Der Anschnitt ist der Bereich außerhalb des Endformats, der beim Schneiden entfernt wird, um weiße Blitzer zu vermeiden. Er gehört zu den wichtigsten Grundlagen der korrekten Druckdatenerstellung und wird in der Regel mit 2–3 mm angelegt. Mehr zum Thema Anschnitt & Beschnitt
Ein Andruck ist ein farbverbindlicher Vorabdruck zur Kontrolle von Farben und Bildwiedergabe vor der Hauptauflage. Er wird häufig bei hochwertigen Produktionen, Sonderfarben und Markenauftritten eingesetzt und dient als Referenz zum späteren Probedruck.
Die Ausrichtung beschreibt die Formatlage eines Drucklayouts und beeinflusst Satzspiegel, Bildanordnung und Weiterverarbeitung. Häufige Anwendung findet sie bei Flyern, Falzflyern und Broschüren.
Die Auflösung beschreibt die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll und ist entscheidend für scharfe Druckergebnisse. Für hochwertige Druckprodukte werden typischerweise 300 dpi im Endformat empfohlen. Weitere Hinweise zur Bildqualität finden Sie im Leitfaden Druckdaten richtig anlegen.
Diese Begriffe erklären grundlegende Themen aus Drucktechnik, Layout und Weiterverarbeitung. Ergänzend empfehlen wir unseren Überblick zu Datenprüfung & Qualitätskontrolle.
Der Beschnitt ist ein zusätzlicher Rand über das Endformat hinaus und verhindert sichtbare Schneidetoleranzen bei randabfallenden Motiven. Er ist ein zentraler Bestandteil der Druckdatenerstellung. Zur Detailseite Beschnitt
Die Beschnittzugabe erweitert das Layout um den erforderlichen Anschnittbereich und stellt sicher, dass das Druckbild bis über die spätere Schnittkante hinaus reicht. Sie ist besonders relevant bei Flyern, Broschüren und Plakaten.
Eine Broschüre ist ein mehrseitiges Druckprodukt, das geheftet oder gebunden wird. Je nach Seitenumfang kommen Klebebindung oder Rückstichheftung zum Einsatz. Übersicht & Varianten finden Sie in der Broschüren-Kategorie.
Die Blindprägung ist eine farblose Prägung mit reliefartiger Struktur und wird häufig bei hochwertigen Druckprodukten eingesetzt, etwa bei Visitenkarten und Einladungen.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben C betreffen Farbmodelle, Materialeigenschaften und Produktionsprozesse. Vertiefende Infos finden Sie im Bereich Farbprofile & Farbmanagement.
CMYK ist das Standardfarbmodell im Druck und bildet die Grundlage für eine farbstabile Wiedergabe in Offset- und Digitaldrucksystemen. RGB-Daten sollten vor der Produktion korrekt konvertiert werden. Mehr zu CMYK & Farbprofilen
Chromokarton ist ein stabiler Karton mit einseitig gestrichener Vorderseite und ungestrichener, beschreibbarer Rückseite. Er wird häufig für Kartenprodukte, Mappen und Postkarten eingesetzt.
Das Corporate Design sorgt für ein einheitliches Markenbild über alle Druckprodukte hinweg. Es ist besonders wichtig bei Geschäftsdrucksachen, Briefpapier, Broschüren und Werbemitteln.
Die folgenden Fachbegriffe mit dem Buchstaben D betreffen Drucktechnik, Datenaufbereitung und Produktionsprozesse. Sie sind besonders wichtig für die Erstellung druckfähiger PDF-Daten und eine reibungslose Produktion. Grundlagen dazu finden Sie im Ratgeber zur Druckdatenerstellung.
Das Dateiformat beschreibt die technische Struktur einer Druckdatei, zum Beispiel PDF, TIFF oder JPEG. Es beeinflusst Farbtreue, Transparenzen, Kompatibilität und Ausgabequalität. Für professionelle Produktionen wird in der Regel ein PDF/X-konformes Format empfohlen. Hinweise zu geeigneten Druckdatenformaten finden Sie im Bereich PDF-Export & Druckdatenerstellung. Verwandter Begriff: Farbprofil
Der Datencheck ist die technische Prüfung von Druckdaten vor Produktionsbeginn. Dabei werden unter anderem Auflösung, Beschnitt, Schriften, Farbmodus sowie Transparenzen kontrolliert. Ziel ist es, Fehler, Qualitätsverluste und Fehldrucke zu vermeiden und einen reibungslosen Produktionsablauf zu gewährleisten. Details zum professionellen Datencheck
Digitaldruck ist ein Druckverfahren ohne feste Druckform. Es eignet sich besonders für Kleinauflagen, personalisierte Druckprodukte und kurze Produktionszeiten. Typische Einsatzbereiche sind Flyer, Plakate und Broschüren in geringen Stückzahlen. Je nach Auflage stellt er eine flexible Alternative zum Offsetdruck dar. Vorteile & Einsatzbereiche des Digitaldrucks
Eine Doppelseite besteht aus zwei gegenüberliegenden Seiten in Broschüren oder Magazinen. Sie ist wichtig für Bildüberläufe, Bundabstände und Layoutplanung über den Falz hinweg. Bei ganzseitigen Motiven sollten Bildinhalte nicht direkt in der Falz liegen. Verwandter Begriff: Satzspiegel
DPI beschreibt die Anzahl der Bildpunkte pro Zoll und ist maßgeblich für Schärfe und Detailwiedergabe im Druck. Für hochwertige Druckprodukte werden in der Regel 300 dpi im Endformat empfohlen. Zu geringe Auflösung führt zu unscharfen oder pixeligen Bildern. Tipps zur optimalen Bildauflösung für den Druck
Der Druckbogen ist ein großer Papierbogen, auf dem mehrere Nutzen angeordnet werden. Nach dem Druck wird er geschnitten, gefalzt und weiterverarbeitet. Die Bogenmontage hat Einfluss auf Materialeffizienz, Wirtschaftlichkeit und Weiterverarbeitung.
Unter Druckdatenerstellung versteht man die Aufbereitung von Layoutdateien zu druckfähigen PDFs – inklusive korrektem Farbprofil, Auflösung, Sicherheitsabstand, Beschnitt und eingebetteten Schriften. Sauber angelegte Druckdaten sind die Basis für stabile Produktionsprozesse. Anleitung: Druckdaten richtig anlegen
Druckermarken sind technische Hilfsmarken für Schnitt, Passer, Farbsteuerung und Ausrichtung im Druckprozess. Sie unterstützen Registerhaltigkeit und Qualitätskontrolle, werden jedoch in finalen Druckmotiven nicht mitgedruckt.
Druckfarben umfassen CMYK-Farben sowie Sonderfarben wie Pantone und HKS. Sie bestimmen Farbwiedergabe, Markenwirkung und die visuelle Erscheinung eines Druckprodukts – abhängig von Papier, Material und Druckverfahren. Weitere Hinweise im Bereich Farbmanagement & Farbprofile.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben E betreffen Formatplanung, Weiterverarbeitung und die technische Ausgabestruktur von Druckprodukten. Sie sind besonders wichtig für korrekt angelegte Druckdaten und eine saubere Weiterverarbeitung in Druck und Weiterverarbeitung.
Das Endformat beschreibt die endgültige Größe eines Druckprodukts nach dem Schneiden. Es dient als verbindliche Grundlage für Layout, Anschnitt und Weiterverarbeitung. Inhalte sollten stets mit ausreichendem Sicherheitsabstand positioniert werden, um ungewollte Anschnitte zu vermeiden. Weitere Hinweise zur Formatwahl finden Sie im Ratgeber Druckdaten richtig anlegen.
Der Einbruchfalz ist eine Falzart mit mittiger Faltung und kommt häufig bei Flyern, Foldern und Informationsbroschüren zum Einsatz. Er sorgt für eine klare, symmetrische Seitenstruktur und ist ideal für einfache Inhaltsaufteilungen. Verwandter Begriff: Falzarten
Beim PDF-Export werden Layoutdaten in eine druckfähige Datei umgewandelt. Wichtig sind korrektes Farbprofil, eingebettete Schriften, Beschnitt sowie eine saubere Transparenzreduzierung. Für professionelle Produktionen empfiehlt sich ein PDF/X-konformer Export. Praxisleitfaden: PDF-Export richtig einstellen
Die Begriffe mit dem Buchstaben F beziehen sich auf Falztechniken, Farbmanagement und produktionstechnische Eigenschaften in der Druckweiterverarbeitung. Sie sind relevant für Layoutplanung, Leseführung und Materialwirkung.
Falzen bezeichnet das mechanische Falten von Papier nach dem Druck. Es wird bei Flyern, Falzflyern und Broschüren eingesetzt und beeinflusst Seitenfolge, Bildaufteilung und Layoutstruktur. Wichtig ist, Bilder und Texte nicht direkt in den Falz zu legen. Verwandter Begriff: Doppelseite
Falzarten beschreiben unterschiedliche Falttechniken wie Wickelfalz, Zickzackfalz oder Kreuzfalz. Sie bestimmen Seitenlogik, Leserführung und Platzaufteilung im Layout.
Farbabweichungen entstehen durch Unterschiede zwischen Bildschirmdarstellung, Papieroberfläche und Druckverfahren. Durch passende Farbprofile und farbverbindliche Proofs lassen sich Abweichungen reduzieren. Mehr dazu im Bereich Farbmanagement.
Der Farbauftrag bezeichnet die Gesamtmenge der aufgetragenen Druckfarbe (Gesamtfarbauftrag). Ein zu hoher Farbauftrag kann zu Trocknungsproblemen, Verwischen und Papierwellen führen. Vorgaben sind im jeweiligen Druckprofil definiert.
Der Farbraum beschreibt den darstellbaren Farbumfang eines Geräts oder Mediums – zum Beispiel RGB für Bildschirme und CMYK für Drucksysteme. Bei der Druckdatenerstellung müssen RGB-Daten in einen passenden CMYK-Farbraum konvertiert werden.
Ein Farbprofil definiert den spezifischen Farbraum eines Geräts und sorgt für konsistente Farbwiedergabe zwischen Monitor, Proof und Druckmaschine. Es ist ein zentraler Bestandteil des Farbmanagements. Weiterführende Infos: Farbprofile richtig einsetzen
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben G beziehen sich auf Papiermaterialien, Druckqualität und Bildwiedergabe. Sie beeinflussen Haptik, Stabilität und den visuellen Gesamteindruck von Druckprodukten.
Die Grammatur gibt das Papiergewicht in Gramm pro Quadratmeter an und beeinflusst Stabilität, Wertigkeit und Haptik. Höhere Grammaturen wirken robuster und hochwertiger, eignen sich jedoch weniger für Falzprodukte ohne Rillung.
Gestrichenes Papier besitzt eine glatte, beschichtete Oberfläche und ermöglicht brillante Farben sowie feine Bilddetails. Es wird häufig für Flyer, Broschüren und Bilddruck eingesetzt. Alternative: ungestrichenes Naturpapier mit matter Haptik.
Die Rasterstruktur besteht aus feinen Druckpunkten, mit denen Bilder im Druck aufgebaut werden. Sie bestimmt Tonwertabstufung, Schärfewirkung und Detailgrad. Sie ist eng verknüpft mit Bildauflösung (dpi).
Die Begriffe mit dem Buchstaben H betreffen Veredelungen, Typografie und Produktionsmethoden und tragen wesentlich zu Materialwirkung, Markenauftritt und Wahrnehmung von Druckprodukten bei.
Die Heißfolienprägung ist eine hochwertige Veredelungstechnik mit metallischem oder glänzendem Effekt. Sie wird vor allem bei Visitenkarten, Einladungen und Premium-Printprodukten eingesetzt und verstärkt Markenwert und Differenzierung.
HKS ist ein Sonderfarbsystem mit fest definierten Volltonfarben. Es ermöglicht eine besonders präzise und reproduzierbare Markenfarbdarstellung, wenn CMYK-Farben nicht ausreichen. Verwandter Begriff: Sonderfarben
Das Hochformat beschreibt eine Seitenausrichtung, bei der die Höhe größer ist als die Breite. Es wird häufig für Plakate, Flyer und Broschüren genutzt und beeinflusst Layoutstruktur und Blickführung.
Die folgenden Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben I befassen sich mit Farbmanagement, Layoutsoftware und der technischen Umsetzung professioneller Druckdaten. Sie sind besonders relevant für Druckvorstufe, PDF-Erstellung und farbstabile Produktion.
Ein ICC-Profil ist ein standardisiertes Farbprofil zur Kalibrierung zwischen Monitor, Proofsystem und Druckmaschine. Es sorgt dafür, dass Farben über verschiedene Geräte hinweg möglichst konsistent wiedergegeben werden und reduziert Abweichungen zwischen Bildschirmdarstellung und Druckergebnis. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Farbmanagement & Farbprofile.
Adobe InDesign ist eine professionelle Layout- und Satzsoftware zur Erstellung druckfähiger PDFs für Flyer, Magazine, Broschüren und andere Printprodukte. Sie unterstützt präzise Typografie, korrekte Beschnittanlage, CMYK-Farbmanagement und den PDF-Export nach Druckstandards.
Diese Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben J beziehen sich auf Bildformate und Komprimierungsmethoden, die einen direkten Einfluss auf Dateigröße, Bildqualität und Druckwiedergabe haben.
JPEG ist ein Bildformat mit verlustbehafteter Komprimierung und wird vor allem für Fotos und Webgrafiken verwendet. Durch wiederholtes Speichern können sichtbare Artefakte und Qualitätsverluste entstehen, die die Druckqualität beeinträchtigen. Für hochwertige Druckproduktion sind Formate mit geringerer Kompression empfehlenswert.
Die JPG-Komprimierung reduziert die Dateigröße durch das Entfernen von Bildinformationen. Eine zu starke Komprimierung führt zu unscharfen Kanten und Blockartefakten. Für den Druck sollten Bilder vorzugsweise mit hoher Qualität und ausreichender Bildauflösung (dpi).
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben K beschreiben Materialien, Bindetechniken und Veredelungsverfahren, die Stabilität, Haptik und Wertigkeit von Druckprodukten maßgeblich beeinflussen.
Kaschierung bezeichnet das Aufbringen einer Schutzfolie auf die Druckoberfläche. Sie erhöht Robustheit, Kratzfestigkeit und Haltbarkeit und schützt das Druckbild vor Abrieb. Kaschierungen sind in matter oder glänzender Ausführung erhältlich und verstärken die Materialwirkung des Produkts. Verwandter Begriff: Veredelung
Bei der Klebebindung werden die Seiten am Rücken mit einem flexiblen Leim verbunden. Sie eignet sich für umfangreiche Broschüren, Kataloge und Softcover-Bücher und erzeugt eine buchähnliche Optik. Unterschiede zur Rückstichheftung ergeben sich vor allem bei Seitenumfang und Haltbarkeit.
Der Kundenlogin ist ein persönlicher Online-Zugang, über den Bestellungen, Rechnungen und Auftragsstatus verwaltet werden können. Er erleichtert Wiederholaufträge, Nachauflagen und die Organisation von Druckprojekten. Mehr erfahren zum Kundenlogin
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben L betreffen Gestaltung, Versandorganisation und Produktionsparameter und sind wichtige Grundlagen für Planung und Abwicklung von Druckaufträgen.
Laminierung beschreibt die vollflächige Ummantelung eines Druckprodukts mit einer Schutzfolie. Sie erhöht Widerstandsfähigkeit gegen Feuchtigkeit, Abrieb und Verschmutzung und sorgt für eine dauerhaft stabile Oberfläche. Verwandt mit: Kaschierung
Die Lieferadresse ist die Zielanschrift für den Versand fertig produzierter Druckprodukte. Eine korrekt hinterlegte Adresse stellt einen reibungslosen Versandprozess und eine termingerechte Zustellung sicher. Mehr erfahren zur Lieferadresse
Lieferzeiten setzen sich aus Produktionsdauer und Versandlaufzeit zusammen. Sie sind wichtig für Projekt- und Terminplanung, insbesondere bei Kampagnen, Veranstaltungen und Messekommunikation. Informationen zu Produktions- & Lieferzeiten
Die Linienstärke bezeichnet die Breite einer Linie im Layout. Zu feine Linien können im Druck brechen oder unvollständig dargestellt werden. Empfohlen werden Mindeststärken entsprechend des Druckverfahrens und Materials.
Das Layout beschreibt die visuelle Struktur einer Seite und umfasst die Anordnung von Texten, Bildern und grafischen Elementen. Es beeinflusst Lesbarkeit, Designwirkung und die Positionierung im Satzspiegel.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben M betreffen Produktionsprozesse, Materialwirkung und Oberflächeneigenschaften, die den qualitativen Eindruck und die Haptik von Druckprodukten prägen.
Makulatur entsteht während der Einrichtephase einer Druckmaschine. Dabei werden Bogen zur Abstimmung von Farbe, Register und Druckbild verwendet. Diese Bogen sind technisch notwendig und gehören nicht zur fertigen Auflage.
Matte Oberflächen wirken dezent und reflexionsarm, während glänzende Oberflächen Kontraste und Farbintensität verstärken. Die Wahl beeinflusst Wahrnehmung, Lesbarkeit und Kratzempfindlichkeit. Verwandt mit: Oberflächenveredelung
Multiloft bezeichnet mehrlagige Kartonmaterialien mit farbigem Kern und außergewöhnlich hoher Materialstärke. Sie werden häufig für exklusive Visitenkarten und Premiumdruckprodukte eingesetzt und erzeugen eine markante Kantenoptik.
Diese Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben N betreffen Produktionsoptimierung, Auflagenplanung und wiederkehrende Druckaufträge.
Als Nutzen bezeichnet man mehrere identische Druckexemplare, die gemeinsam auf einem Druckbogen platziert werden. Eine optimierte Nutzenanordnung steigert Materialeffizienz, reduziert Produktionskosten und verkürzt Durchlaufzeiten.
Eine Nachauflage ist die erneute Produktion eines bereits gefertigten Druckauftrags. Sie basiert in der Regel auf bestehenden Druckdaten und ermöglicht eine gleichbleibende Reproduktion identischer Druckprodukte.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben O befassen sich mit Druckverfahren und Formatstrukturen, die Aufbau, Qualität und Wirtschaftlichkeit der Produktion beeinflussen.
Offsetdruck ist ein indirektes Druckverfahren mit hoher Farbstabilität und feiner Rasterung. Es eignet sich besonders für mittlere bis große Auflagen und liefert sehr hochwertige Druckergebnisse. Alternative bei Kleinauflagen: Digitaldruck
Das offene Format beschreibt die Größe eines Druckbogens vor dem Falzvorgang. Es ist entscheidend für Falzschema, Nutzenanordnung und die spätere Seitenreihenfolge im Endformat.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben P betreffen Farbdefinition, Prüfdruckverfahren und Produktionssicherheit.
Pantone ist ein international genormtes Sonderfarbsystem mit exakt definierten Volltonfarben. Es ermöglicht reproduzierbare Markenfarben und Spezialtöne, die im CMYK-Druck nicht immer präzise darstellbar sind. Verwandter Begriff: Sonderfarben
Der Passer bezeichnet die exakte Übereinstimmung übereinanderliegender Farbauszüge. Eine präzise Passerhaltung ist Voraussetzung für scharfe Konturen, saubere Kanten und ein korrektes Druckbild.
Mit der Funktion „Passwort vergessen“ kann der Zugang zu einem Kundenkonto sicher wiederhergestellt werden. Mehr erfahren zur Passwort-Wiederherstellung
Ein Probedruck ist ein vorab produzierter Testdruck zur Kontrolle von Farben, Bildwirkung und Layout, bevor die Hauptauflage produziert wird. Informationen zum Probedruck
Der Proof ist ein farbverbindlicher Prüfdruck und dient als Referenz für die spätere Druckproduktion. Er ermöglicht eine sichere Farbfreigabe im Abstimmungsprozess.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben Q beziehen sich auf Prüfprozesse und Qualitätssicherung innerhalb der Druckproduktion.
Die Qualitätskontrolle umfasst die systematische Prüfung von Farbe, Schnitt, Passer und Verarbeitung während der Produktion. Sie stellt sicher, dass alle Druckprodukte den technischen und visuellen Anforderungen entsprechen. Mehr zur Qualitätsprüfung von Druckdaten
Diese Begriffe mit dem Buchstaben R betreffen Bildrasterung, Farbdarstellung und Layoutgestaltung und beeinflussen Detailgrad und Lesbarkeit.
Das Raster setzt Bilder aus feinen Druckpunkten zusammen und steuert Tonwertabstufung, Kontrast und Detailgrad. Es bildet die technische Grundlage für Bildreproduktion im Vierfarbdruck.
Randabfallend bezeichnet Gestaltungselemente, die bis an den Papierrand reichen. Damit keine weißen Ränder entstehen, wird zusätzlicher Beschnitt außerhalb des Endformats angelegt.
RGB ist ein Farbmodell für digitale Displays und besteht aus Rot, Grün und Blau. Für den Druck müssen RGB-Daten in den CMYK-Farbraum konvertiert werden, um Farbabweichungen zu vermeiden.
Recyclingpapier wird aus wiederaufbereiteten Altpapierfasern hergestellt und ist eine umweltfreundliche Alternative zu Frischfaserpapier. Es ist gut bedruckbar, ressourcenschonend und in verschiedenen Grammaturen erhältlich. Häufig eingesetzt wird es unter anderem für Briefpapier aus Recyclingpapier, Broschüren auf Recyclingpapier sowie Notizblöcke und Formulare. Mehr Informationen finden Sie auf unserer Detailseite zu Recyclingpapier.
Texte in Druckdaten sollten vor Produktionsbeginn sorgfältig geprüft werden, um Korrekturen, Mehraufwand oder Nachdrucke zu vermeiden.
Diese Begriffe mit dem Buchstaben S beziehen sich auf Satztechnik, Layoutstruktur und Sicherheitstoleranzen bei der Druckdatenerstellung.
Der Satzspiegel beschreibt den definierten Gestaltungsbereich einer Seite. Er legt fest, wo Texte und Bilder platziert werden dürfen und sorgt für eine harmonische Seitenstruktur.
Schneidetoleranzen sind produktionstechnische Abweichungen beim Endbeschnitt. Sie werden durch Beschnitt und Sicherheitsabstände ausgeglichen.
Beim Einbetten werden verwendete Schriften fest in die Druckdatei integriert. Dadurch wird verhindert, dass es zu Schriftänderungen oder Darstellungsfehlern kommt.
Die Seitendrehung beschreibt die Ausrichtung einzelner Seiten innerhalb eines Layouts und ist besonders bei Broschüren und Falzprodukten relevant.
Der Sicherheitsabstand ist der Mindestabstand zwischen wichtigen Gestaltungselementen und der Schnittkante. Er verhindert, dass Texte oder Logos beim Schneiden angeschnitten werden.
Sonderfarben wie Pantone oder HKS ermöglichen exakte Markenfarben und Spezialeffekte, die im CMYK-Druck nicht präzise reproduzierbar sind.
Diese Begriffe mit dem Buchstaben T betreffen Tonwertdarstellung, Transparenzeffekte und typografische Gestaltung.
Der Tonwertzuwachs beschreibt die Vergrößerung von Rasterpunkten im Druckprozess. Er beeinflusst Kontrast und Bildstruktur und wird in der Vorstufe technisch kompensiert.
Transparenzen sind überlagerte Objekte mit Durchsicht. Für eine fehlerfreie Produktion müssen sie korrekt reduziert oder exportiert werden. Tipps für korrekt exportierte PDFs
Typografie beschreibt die Gestaltung von Schrift, Laufweiten und Zeilenabständen und beeinflusst Lesbarkeit und Designwirkung.
Die Begriffe mit dem Anfangsbuchstaben U betreffen Drucktechnik, Randführung und Materialoberflächen.
Beim Überdrucken werden Farben übereinander gedruckt, statt ausgespart zu werden. Dies verhindert Registerfehler und sichtbare Kantenverschiebungen.
Der Überlauf ist ein über das Endformat hinausreichender Bereich und unterstützt saubere Schnittkanten in Kombination mit Beschnitt.
UV-Lack ist eine Oberflächenveredelung, die unter UV-Licht aushärtet. Sie verstärkt Farbwirkung, erhöht Oberflächenschutz und sorgt für eine widerstandsfähige Oberfläche.
Der Umschlag ist die äußere Hülle eines mehrseitigen Druckprodukts und besteht häufig aus stärkerem Material für Schutz und Stabilität.
Diese Begriffe mit dem Buchstaben V beziehen sich auf Datenformate, Gestaltungstechniken und Veredelungsverfahren.
Vektordaten sind verlustfrei skalierbar und ideal für Logos und Grafiken. Pixelbilder bestehen aus Bildpunkten und verlieren bei Vergrößerung an Schärfe. Verwandter Begriff: Bildauflösung
Veredelung umfasst Lacke, Prägungen, Folien oder Kaschierungen und steigert die Wertigkeit, den Schutz sowie die optische Ausdrucksstärke eines Druckprodukts. Durch gezielte Veredelungstechniken lassen sich Oberflächen veredeln, Farben intensiver darstellen und bestimmte Gestaltungselemente wie Logos oder Titel besonders hervorheben. Gleichzeitig schützt die Veredelung das Druckerzeugnis vor Abnutzung, Feuchtigkeit und äußeren Einflüssen und sorgt so für eine längere Haltbarkeit.
Der Vierfarbdruck basiert auf den Farben Cyan, Magenta, Yellow und Schwarz (CMYK) und ermöglicht die Wiedergabe eines großen Farbspektrums.
Die Begriffe mit dem Buchstaben W beziehen sich auf Weiterverarbeitung und Falztechniken.
Weiterverarbeitung umfasst alle Produktionsschritte nach dem Druck, darunter Schneiden, Falzen, Binden, Stanzen oder Kaschieren.
Beim Wickelfalz werden mehrere Seiten nacheinander nach innen gefaltet. Er erzeugt eine kompakte, gleichmäßige Falzstruktur und wird häufig bei Falzflyern eingesetzt.
Die Begriffe mit dem Buchstaben X betreffen typografische Proportionen und Schriftcharakteristika.
Die x-Höhe beschreibt die Höhe der Kleinbuchstaben einer Schrift und beeinflusst Lesbarkeit und optische Wahrnehmung.
Diese Begriffe beziehen sich auf Farbmodelle und Grundfarben im Vierfarbdruck.
Yellow ist der Gelbanteil im CMYK-Modell und gehört zu den vier Grundfarben des Vierfarbdrucks.
Die Begriffe mit dem Buchstaben Z behandeln Zahlungsprozesse, Druckverfahren und Zeichensätze.
Zahlarten bezeichnen verfügbare Zahlungsoptionen im Bestellprozess, zum Beispiel Rechnung, PayPal oder Kreditkarte. Mehr zu Zahlungsarten
Der Zeitungsdruck ist ein schnelles Rollenoffsetverfahren auf dünnem Papier und eignet sich für großvolumige Auflagen und Beilagen. Mehr zum Zeitungsdruck
Zeichensätze umfassen alle Zeichen einer Schrift, einschließlich Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, und bilden die Grundlage für Schriftsatz und Typografie.
Der Beschnitt ist ein zusätzlicher Rand über das Endformat hinaus. Er stellt sicher, dass randabfallende Elemente nach dem Schneiden keine weißen Ränder bekommen.
Für hochwertige Druckprodukte wird in der Regel eine Auflösung von 300 dpi im Endformat empfohlen, damit Bilder und Grafiken gestochen scharf wiedergegeben werden.
RGB ist ein Farbmodell für Bildschirme, CMYK wird im Druck verwendet. Für den Druck sollten Daten immer im CMYK-Farbmodus angelegt oder konvertiert werden.
Ein Farbprofil sorgt dafür, dass Farben über verschiedene Geräte möglichst konsistent dargestellt und im Druck korrekt wiedergegeben werden.